Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) 

Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) ist eine Chelatorsubstanz, die sich ausschließlich zur Infusion bzw. bei Kindern als Zäpfchen eignet. Über die orale Zufuhr würde die Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) nur geringfügig vom Verdauungstrakt aufgenommen werden, was sogar zu einer verstärkten Aufnahme von Schwermetallen über den Darm führen könnte! 


Im Gegensatz zur Dimercaptobernsteinsäure hat sich die Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA)  jedoch als sichere, wirksame und kostengünstige Therapie bei Ablagerungen an den Gefäßen (Arteriosklerose) und anderen altersbedingten Herz-/Kreislauferkrankungen herausgestellt.  Dutzende von wissenschaftlichen Studien über einen Zeitraum von 50 Jahren haben diesen Effekt  bewiesen.  Ferner ist die Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) in der Lage, sogenannte Übertragungsmetalle, die an der Bildung freier Radikale beteiligt sind, im Körper zu binden und über die Nieren auszuscheiden.

Demzufolge hat die Behandlung mit der Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) eine erhöhte Ausscheidung von Zink, Kalzium, Magnesium, Eisen sowie Kupfer zur Folge, was im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes entsprechend kompensiert wird. Eine Passage der Blut-Hirn-Schranke ist im Gegensatz zur Dimercaptobernsteinsäure mit der Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) nicht möglich.

Unter unserer Beschreibung zum Thema Chelattherapie lesen Sie, welche weiteren Chelator-Substanzen es gibt und erfahren wichtige Hintergünde und Zusammenhänge über Schwermetalle und deren Ausleitung.